Endlich einheitliche Ladegeräte für Mobiltelefone Reul: Harmonisierung ist klarer Vorteil für den Verbraucher
Haben Sie sich schon einmal darüber geärgert, dass Sie viele verschiedene Ladegeräte in Ihrer Schublade herumliegen haben. Oder waren Sie unterwegs, hatten Ihr Ladegerät nicht dabei, der Akku war leer und Sie konnten kein kompatibles Ladegerät finden? In Zukunft sollte es mit diesen Ärgernissen vorbei sein. Die Europäische Kommission hatte den Mobiltelefonherstellern vorgeschlagen, sich auf eine technische Lösung zu verständigen, mit der die Ladegeräte verschiedener Marken kompatibel gemacht werden. Daraufhin haben sich 2009 vierzehn führende Hersteller dazu verpflichtet, Ladegeräte für in der EU verkaufte und zur Datenübermittlung fähige (also an einen Computer anschließbare) Handys zu vereinheitlichen. Nun liegen die EU-Industrienorm dafür vor. Schon bald sollten also die ersten dementsprechend ausgestatteten Ladegeräte und Handys auf dem Markt sein. Dass die Ladegeräte für Mobiltelefone unterschiedlicher Hersteller bislang inkompatibel waren, ist nicht nur lästig für die Nutzer sondern zieht auch enorme Umweltprobleme nach sich. Herbert Reul, CDU-Europaabgeordneter aus dem Bergischen Land erläutert: „Bei Neukauf eines Handys muss man sich zumeist auch direkt ein neues Ladegerät kaufen. Ganz egal, ob das alte noch völlig ok ist. Und das muss dann natürlich entsorgt werden. Da macht ein einheitliches Ladegerät doch viel mehr Sinn. Und wir ersparen uns eine Menge überflüssigen Müll. Das ist ein gutes Beispiel für sinnvolle Harmonisierung in der EU.“
|